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Kaffee aus Kenia: Das schwarze Gold vom Hochland

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Tags Kenia

Kaffee aus Kenia: Das schwarze Gold vom Hochland

Kaffee aus Kenia zählt zu den begehrtesten und hochwertigsten Kaffeesorten weltweit. Mit seinem komplexen Aroma und der fruchtigen Säure begeistert er Kaffeeliebhaber. Doch was macht kenianischen Kaffee so besonders? Und wie unterscheidet er sich von anderen afrikanischen Kaffees?

Die Besonderheiten des kenianischen Kaffees

Kenia liegt im sogenannten „Kaffeegürtel“, einer geografischen Zone rund um den Äquator, in der ideale Bedingungen für den Anbau von Arabica-Kaffee herrschen. Die vulkanischen Böden, die Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.100 Metern sowie die gleichmäßigen Niederschläge bieten perfekte Voraussetzungen für hochwertigen Kaffeeanbau.

Die meisten kenianischen Kaffees sind Arabica-Bohnen, die für ihren feinen Geschmack und ihre hohe Qualität bekannt sind. Besonders typisch für kenianischen Kaffee ist sein weinartiges Aroma mit fruchtigen Noten – oft erinnern die Geschmacksprofile an schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte oder sogar Tomaten.

Ein weiterer Faktor, der zur Qualität beiträgt, ist das Auktionssystem in Kenia. Hier wird der Rohkaffee nach Ernte in wöchentlichen Auktionen in Nairobi versteigert. Dadurch entsteht ein transparenter und wettbewerbsfähiger Markt, der Spitzenpreise für Top-Qualitäten ermöglicht – und den Bauern einen faireren Anteil sichert.


Kaffeeanbau in Kenia: Fakten auf einen Blick

Merkmal Beschreibung
Anbauhöhe 1.500–2.100 Meter
Hauptanbaugebiete Zentralkenia (z. B. Nyeri, Kirinyaga, Mount Kenya Region)
Bohnenart Fast ausschließlich Arabica
Erntesaison Hauptsaison: Oktober bis Dezember; Nebensaison: Juni bis August
Verarbeitung Nassaufbereitung (Washed) – betont Säure und Klarheit
Geschmacksprofil Fruchtig, weinartig, komplex, mit feiner Säure
Anbaustruktur Kleine Kooperativen und Kleinbauern mit unter 2 Hektar Land
Exportquote Über 95 % des Kaffees wird exportiert

Nachhaltigkeit und soziale Aspekte

Ein Großteil des kenianischen Kaffees wird von Kleinbauern angebaut, die sich in Kooperativen zusammenschließen. Diese Kooperativen spielen eine wichtige Rolle für Bildung, Infrastruktur und faire Bezahlung. Viele Organisationen und Röster arbeiten direkt mit diesen Gruppen zusammen, um nachhaltige Lieferketten zu fördern.

Ein zunehmender Fokus liegt zudem auf Bio-Anbau und Direkthandel, wodurch Verbraucher nicht nur besseren Kaffee erhalten, sondern auch aktiv zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort beitragen.


Was macht Kaffee aus Kenia so besonders?

Kenianische Kaffees sind berühmt für ihr ausdrucksstarkes, fruchtiges Profil – oft mit Noten von Johannisbeere, Grapefruit, Zitrus oder sogar Tomate. Diese Aromen entstehen durch den Anbau auf hohen Lagen (1.500–2.100 m), die Verwendung von Arabica-Varietäten (z. B. SL28, SL34) und die traditionelle Nassaufbereitung („washed“), die die Klarheit im Geschmack betont.

Die meisten kenianischen Kaffees stammen von Kleinbauern, die sich in Kooperativen organisieren. Die Bohnen werden nach Erntequalität klassifiziert – z. B. als AA, AB oder Peaberry (PB) – und über ein staatlich kontrolliertes Auktionssystem in Nairobi verkauft. Dieses System sorgt für Transparenz und Qualität – ein echter Vorteil für uns Heimbaristas, die auf Rückverfolgbarkeit und fairen Handel achten.


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